Gut gestärkt ins Kanuabenteuer – die wichtigsten Ernährungstipps

Auf rauschenden Bächen über Stromschnellen zu paddeln oder auf einem See das Ufer aus einer völlige neuen Perspektive kennenzulernen, dabei seltene Tiere zu beobachten – das und mehr macht den Reiz des Kanusports aus. Doch wer den ganzen Tag oder stundenweise durch das Wasser paddelt, sollte das mit vollgefüllten Energiespeichern tun. Immerhin verbraucht man bei diesem immer beliebter werdenden Sport rund 190 bis 350 Kalorien pro Stunde. Der Wert ist deswegen so breit gefächert, weil es von Faktoren wie der Intensität, dem aktuellen Körpergewicht und dem Alter abhängt.

 

Bausteine der gesunden Sporternährung

Da es sich beim Kanufahren sowohl um eine Kraft- als auch um eine Ausdauersportart handelt, ist sowohl auf eine ausreichende Kohlenhydrat- als auch auf genügend Proteine zu achten. Hier einige gute Quellen:

 

  • Grundpfeiler einer gesunden Sporternährung sind langkettige Kohlenhydrate. Sie werden auch als komplexe Kohlenhydrate bezeichnet und liefern langfristig Energie. Grund dafür ist, dass sie nicht sofort in Glukose umgewandelt werden. Anders verhält es sich bei zuckerhaltigen Produkten und Weißmehl: Dabei kommt es zu einem sprunghaften Anstieg des Blutzuckerspiegels.
  • Komplexe Kohlenhydrate sind in Vollkorn, Haferflocken, Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchten enthalten
  • Auch mit Obst und Gemüse decken Kanuten den Kohlenhydratbedarf
  • Eiweiß dient als Baustoff von Gewebe und Muskeln. Es ist unter anderem in Fleisch, Milchprodukten und Eiern enthalten.

 

Die biologische Wertigkeit gibt an, wie der Körper Eiweiß verarbeiten kann. Als Referenzwert gilt das Hühnerei mit 100. Eine Kombination von mehreren Lebensmitteln wie Eier mit Kartoffeln oder Pfannkuchen aus Milch und hochwertigem Mehl kann die Wertigkeit verbessern.

 

Snackideen für den Kanutrip

Beim Packen von Proviant für den Kanutrip lassen Sportler Vorsicht walten. Immerhin kann es leicht passieren, dass auf den Rucksack oder die Tasche Wasser spritzt und darin befindliche Lebensmittel nass werden. Somit zahlt es sich aus, in eine Sporttasche aus möglichst wasserdichtem Material zu investieren. Mitgebrachte Nahrungsmittel schützt man am besten zusätzlich durch einen Plastikbehälter. Perfekt geeignet für den Energieschub zwischendurch sind Trockenfrüchte und Nüsse. Auch Vollkornbrot mit Käse oder magerem Schinken schmeckt bei einer Pause. Bananen zählen aufgrund des hohen Magnesiumgehalts, der sich positiv auf die Muskelleistung auswirkt, als idealer Snack für Sportler. Müsliriegel lassen sich ebenfalls gut transportieren, allerdings sollte man beim Kauf auf den Zuckergehalt achten.

 

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Auch wenn sich Kanuten auf ihren Touren im kühlen Nass befinden, sollten sie dennoch an die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr denken. Wer wenig trinkt, riskiert nämlich einen Verlust der Konzentrationsfähigkeit. Auch Kopfschmerzen können aus einer zu geringen Wasseraufnahme resultieren. Gerade auf schwierigen Strecken sind diese Befindlichkeitsstörungen hinderlich. Viele Kanuten wählen ihren Sport, um der Natur nahe zu sein. Wenn das Wasser spritzt und man sich den Naturgewalten stellt, lassen viele den Alltag hinter sich. Doch um die Umwelt auch für nachkommende Generationen intakt zu halten, sollten auch Kanuten einen Beitrag leisten. Dazu zählt zum Beispiel auf ihren Abenteuern auf Plastikflaschen zu verzichten und lieber eine Glas Trinkflasche in den Proviantrucksack zu packen. In den hochwertigen und bruchsicheren Flaschen können kohlensäurefreie Flüssigkeiten gut transportiert werden. Da sie formstabil sind, halten sie auch eine lange Tour gut aus. Zu Hause angekommen, kann man die Flaschen einfach in den Geschirrspüler stellen und sie bei der nächsten Kanutour, anderen Freizeitaktivitäten oder im Büro immer wieder verwenden. Somit decken Kanuten ihren Flüssigkeitsbedarf von mindestens 1,5 Liter pro Tag auf umweltfreundliche Weise.

 

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